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Traditionelle Chinesische Medizin

Die chinesische Medizin blickt auf eine über 2000-jährige Geschichte zurück. In den letzten 100 Jahren haben sich die verschiedenen Formen der TCM wie Akupunktur, Kräuterheilkunde, Moxibustion (Wärmebehandlung), Tunia-Massage, Qigong und Taiji mehr und mehr auf der ganzen Welt verbreitet.

Heute ist die TCM in weiten Teilen Süd-u. Ostasiens sowie in den USA neben der modernen Medizin weit verbreitet.

Die TCM betrachtet nicht nur die einzelnen Organe, sondern den ganzen Menschen in seiner Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.

Diagnose

Eine gründliche Diagnose ist die Voraussetzung für eine effektive Therapie mit den Vorgaben der chinesischen Medizin.

1. Betrachtung

2. Befragung

3. Geruch

4. Zungen- u. Pulsdiagnose

Auf diese Weise kann man den Zustand der Hauptorgane beurteilen und auf die Ursache der Erkrankung schließen.

Die Behandlung

Eine Behandlungsserie umfasst durchschnittlich 10-15 Behandlungen.
Die meisten Patienten hatten sich zuvor schon verschiedenen Therapien ohne Erfolg unterzogen.
Viele Patienten können nach der TCM Behandlung auf die Einnahme von Medikamenten mit gefährlichen Nebenwirkungen verzichten.
Auch in der Kinderheilkunde gewinnt die TCM immer mehr an Bedeutung (siehe Kinderbehandlungen).

Indikationsliste für Akupunktur
(Nur einige Erkrankungen aufgeführt)
Innere Erkrankungen:
Funktionelle Herzbeschwerden
Asthma u. Bronchitis
Magenschleimhautentzündung
Darmentzündung

Orthopädische Erkrankungen:
HWS- BWS -LWS Syndrom
Bandscheibenvorfall
Tennisarm
Arthrose
Ischialgie
Schulter-Arm-Syndrom

Neurologische Erkrankungen:
Migräne
Kopfschmerzen
Schlafstörungen
Übererregbarkeit
Depressionen

HNO und Augenerkrankungen:
Hörsturz
Entzündungen der Nasenneben-Stinhöhlen
Schwindel
Makuladegeneration

Gynäkologische Erkrankungen und Geburtshilfe:
Wechseljahrsbeschwerden
Menstruationsstörungen
Blasenschwäche

Schwangerschaftserbrechen
Beckenendlage

Allergische Erkrankungen:
Asthma
Neurodermitis
Heuschupfen

Akupunktur bei Kindern



Moxibustion
Erwärmung des Akupunkturpunktes mit glimmenden Beifuß
Eigenschaft: Beifuß haftet gut, läßt sich in formbare Portionen bringen, glimmt langsam und gibt wohldosierte Wärme ab, duftet in geringen Mengen angenehm und zerbröselt auch nach dem Ausbrennen der Asche nicht so leicht.

Schröpfen
Über spezfische Reizung des Akupunkturpunktes wird Einfluß auf innere Organe und Funktionskreise genommen.
Entlastet lokale Fülle-Syndrome
Pathogene Faktoren, v.a. Wind (Erkältungskrankheiten) werden aus dem Körper entfernt.



Kräuterheilkunde
Der klinische Einsatz von Heilkräutern macht in China ca. zwei Drittel der Behandlungen aus. Im Westen ist er viel geringer. Von mehreren tausend Kräutern aus vorwiegend pflanzlicher, aber auch tierischer und mineralischer Herkunft besitzen ca. 500 in der TCM eine klinische Relevanz.